Bei soviel Erfolg und der eindrucksvollen Begabung, auf unzähligen Hochzeiten zu tanzen, konnte und kann es natürlich nicht ausbleiben, dass Beierlein selbst kompetenten und weniger kompetenten Beobachtern Veranlassung zu ausführlichen Berichten und Einschätzungen gibt.
Eine der kompetentesten Beobachtung steuerte Adolf Theobald in seinem Buch „Die Macher – eine Typologie der Chefs“ bei. In der Welt der Beobachter, Analysten und Kommentatoren gilt der Satz: „Theobald hat immer Recht“. Hier seine Einschätzung von Hans R. Beierlein:
„Der Star- und Schlager-Macher Hans R. Beierlein ist der wohl erfolgreichste Musik-Manager, den die Bundesrepublik hervorgebracht hat. Sein Erfolg ist so eindeutig, dass er sich Unverschämtheiten erlauben kann, die einen Manager der Ruhr–Industrie zum Outsider stempeln würden. In seinem Metier ist Beierlein unschlagbar. In seinen Methoden auch. Sein Erfolg spricht für ihn, als Manager. Aber er ist nicht das, was Harvard mit großer Perfektion ausbildet und auf die Wirtschaft losläßt. Beierlein in Boston? Undenkbar.“
(Zitiert aus dem Buch: Die Macher – Eine Typologie der Chefs, Mosaik Verlag, Adolf Theobald, 1977)
Adolf Theobald ist selber ein Macher, sein Diplom als Betriebswirt nutzte er, um sein eigener Verleger zu werden. 1959, als er noch in den Zwanzigern war, gründete er die Zeitschrift „twen“, anschließend (1961) die Zeitschrift „Capital“, die er zehn Jahre lang leitete. Mit anderen Worten: Adolf Theobald ist selber ein Macher.