Hans R. Beierlein - was macht er eigentlich?
montana-Chronik
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Fußball ist unser Leben

Ein Herz für unsere Tiere

Die Deutschen lieben ihre Autos, im Idealfall den Ehepartner – und ganz besonders ihre Haustiere. 26 Millionen bellende, miauende und zwitschernde Mitbewohner leben in Germaniens Haushalten.

„Seitdem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere“, schrieb Arthur Schopenhauer Anfang des 19. Jahrhunderts nieder. Millionen Menschen denken genauso wie Deutschlands Philosoph Nummer 1. Dennoch brauchen viele vierbeinige oder geflügelte Wesen Lebens- oder Überlebenshilfe. Zu ihrem Schutz fühlt sich der Deutsche Tierschutzbund berufen, sozusagen das Zentralorgan der Tierliebe im Lande. Flankiert von zahlreichen privaten Organisationen widmet sich der Verein vor allem dem Schutz von Wesen, die keine Streicheleinheiten bekommen, aber dennoch Schmerzen, Qualen und Ängste empfinden – vom Käfighuhn über Laboraffen bis zum ausgedienten Zirkuskamel. Ganz abgesehen von Deutschlands überbelegten Tierheimen.

All dies kostet Geld, viel Geld. montana hat sich stets dafür stark gemacht, über Benefiz-Aktionen die Tierliebe der Deutschen auf die Konten der Hilfsorganisationen umzuleiten. Zahlreiche montana-Künstler haben für den Tierschutzbund gesungen, andere für Michael Aufhauser, dessen Gut Aiderbichl inzwischen zu einem Zentrum der Tierfreunde in Deutschland und Österreich geworden ist sowie zu einem beliebten Ausflugsziel für Familien. Zahlreiche Förderer unterstützen das Projekt praktischer Tierliebe. Voraussetzung war natürlich eine intensive PR-Arbeit, bei der Hans R. Beierlein Schützenhilfe leistete. „Mein Mentor“, nennt ihn Aufhauser. Dutzende von Dokumentationen wurden auf dem Gut gedreht, und alle Jahre wieder bringt die ARD die TV-Show „Weihnachten auf Gut Aiderbichl“ im Rahmen der Eurovision. Menschen erzählen ihre Erlebnisse mit Tieren, einschlägige Künstler singen Lieder zum Thema Tierliebe.

An vorderster Front ist Stefanie Hertel zu nennen – sie wurde zwei mal vom Deutschen Tierschutzbund ausgezeichnet. 2005 und zwei Jahre später die Franz-von-Assisi-Medaille, der höchsten Auszeichnung für besonders engagierte Tierschützer. Seit 2004 ist Stefanie auch Tierbotschafterin des „Deutschen Tierschutzbundes“. Ausgezeichnet vom Präsidenten des „Deutschen Tierschutzbundes“ Wolfgang Apel.

Neben diversen Langspiel-Samplern regte montana zahlreiche Songs für den Dienst an der tierisch guten Sache an. Stefanie Hertel sang mit Ehemann Stefan Mross und Papa Eberhard Hertel „Ein Lied für unsere Tiere“. Florian Silbereisen und die Volksmusikspatzen setzten sich mit dem „Robbenlied“ gegen die Abschlachterei der arktischen Jungtiere ein. Johanna von Koczian und später „Irena & die Regenbogenkids“ griffen das Thema Tierliebe mit einem besonders originellen Text auf: „Heute kam ein Brief von unserem Hund.“ Viele andere Sänger folgten.

Hans R. Beierlein initiierte zudem mehrere Aktionen, die sich an Textdichter und Komponisten richten: Sie wurden eingeladen, Lieder zu schaffen, die die Verbindung von Mensch und Tier zum Thema haben. Beierlein: „Es kamen attraktive Songs heraus, die über die Medien dem Tierschutz mehr geholfen haben, als manche politische Aktion.“

Im Mittelpunkt solcher Aktionen stand Aiderbichl. Das Gut in der Nähe von Salzburg und der Name seines Gründers und Leiter Michael Aufhauser sind heute für Tierfreunde zu einer Art Mekka geworden. Aufhausers Veranstaltungen erwiesen sich als Treffpunkt für wohlklingende Namen, denn Tierliebe hat einen hohen und internationalen Stellenwert. Auch die Medien stehen an seiner Seite: So veröffentlicht die „Freizeit Revue“ die auflagenstärkste Wochenzeitschrift, regelmäßig eine Aufhauser Kolumne und auch Buch Verlage öffneten ihm die Türen.

Fotos: © Archiv montana
© 2012 Montana Musik Verlag GmbH & Co. KG